„Begegnung" - das Festival der Camerata Salzburg: von Sándor Végh ins Leben gerufen, von Sir Roger Norrington und Leonidas Kavakos geprägt und auch in Zukunft weitergeführt. „Begegnung" will Begegnungen mit Musik, Ideen und Persönlichkeiten schaffen.
Festival "Begegnung 2012"
Das nächste "Begegnungs"-Festival wird vom
3. - 6 Mai 2012 stattfinden zum
60. Geburtstag des Orchesters und zum
100. Geburtstag von Sándor Végh, ab dann als Biennale fortgeführt.
Etliche Höhepunkte erwarten das Publikum beim Festival Begegnung: Sie werden den Mitgliedern der Camerata Salzburg begegnen, dem Dirigenten und weltberühmten Pianisten
Alexander Lonquich und seiner Frau und künstlerischen Partnerin,
Cristina Barbuti, das international hochgerühmte
Hagen-Quartett wird mit der Camerata musizieren, und zwei Geiger der Spitzenklasse,
Patricia Kopatchinskaja und
Benjamin Schmid, werden mit ihrer hohen Kunst das musikkundige Publikum in Salzburg begeistern. Aber auch ein Lehrling von Maestro Végh, der heute selbst ein Maestro ist, kehrt zum Begegnungsfest zurück:
Gérard Korsten.
Werfen Sie einen Blick ins
Programmheft "Begegnung 2012"!
Begegnung mit Sándor Végh
Das Salzburger Frühlingsfestival „Begegnung" wurde Anfang der 1990er Jahre ursprünglich von Sándor Végh mit dem Ziel gegründet, musikalische Freunde aus der ganzen Welt für ein Wochenende in Salzburg zu versammeln und im legendären Großen Saal des Salzburger Mozarteums gemeinsam zu musizieren. So folgten Künstler wie Gidon Kremer, Oleg Maisenberg, Thomas Zehetmair, das Cherubini Quartett und viele andere der Einladung des Altmeisters. Ein wichtiger Aspekt von Anfang an war die familiäre Atmosphäre zwischen Publikum und Künstlern.

|
|
Begegnung mit Sir Roger Norrington
Nach dem Tod von Sándor Végh hat Sir Roger Norrington die Geschicke der Camerata Salzburg übernommen und auch das Festival „Begegnung" neu belebt und programmiert: Brahms, Schumann, Mendelssohn, Schubert, Beethoven, Haydn, Bach, Purcell. In acht Jahren „Begegnung" hat uns Sir Roger Norrington in komprimierter Form durch ganze Werkverzeichnisse und Epochen - von der Romantik bis ins Barockzeitalter - geführt. Im Sinne seiner Londoner „Experience"-Konzerte hat Sir Roger auch die Salzburger Frühlingswochenenden gestaltet. Mit der Musik von Henry Purcell wurde dieser Zyklus 2006 abgeschlossen.
|
|

|
|
Hommage an Sándor Végh
Die Begegnung 2007 war als Hommage an Sándor Végh zu dessen 10. Todestag konzipiert: seine ehemaligen Schüler und Wegbegleiter trafen in Salzburg zusammen, um gemeinsam eine musikalische Bestandsaufnahme mit der Camerata Salzburg vorzunehmen. Im Mittelpunkt standen Werke, die eng mit dem Namen Sándor Végh und „Camerata Academica" verbunden sind. Als Gäste waren Gérard Korsten, Elisabeth Leonskaja, Alexander Janiczek, Miklos Perenyi und Leonidas Kavakos zu erleben.
|
Begegnung mit Leonidas Kavakos
Mit Beginn der Saison 2007/08 wurde Leonidas Kavakos zum Künstlerischen Leiter ernannt. Er hat das etablierte Festival weitergeführt und thematische Schwerpunkte gesetzt.
 |
|
2008: Natur
2008 stand das Thema „Natur" im Mittelpunkt: die Natur der Musik fühlen und Musik in der Natur erleben vereint Kunst und Genuss in geradezu vollendeter Weise. Das Rauschen der Flüsse, das Tosen der Wasserfälle, das Flöten der Amseln in der Morgendämmerung. Immer wieder haben die Laute der Natur Komponisten dazu bewegt, sie in ihren Werken zu verewigen. 2008 hatten unsere Besucher die Möglichkeit, gemeinsam mit Leonidas Kavakos, James Gaffigan, Benjamin Schmid und einer Reihe „natürlicher" Kompositionen eine musikalische Wanderung durch Hain und Flur zu erleben.
|
2009: Nacht
Die Nacht war im Volksglauben seit jeher die Zeit der Geister, doch allegorisch wird der Begriff „Nacht" natürlich sehr viel weiter gefasst und ist daher in Literatur und Musik ein häufig und gern gewähltes Motiv. Nietzsche hat die Musik sogar als eine „Kunst der Nacht und Halbnacht" bezeichnet. Die Nocturnes von Frédéric Chopin und seines Vorläufers John Field, interpretiert von Alexei Lubimov, sind charakteristische Beispiele jener Zeit. Aber auch Johann Sebastian Bach, Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Felix Mendelssohn haben sich der Nacht angenommen, jeweils auf ganz unterschiedliche Weise. Während uns Mendelssohn in seinem „Sommernachtstraum" in mythische Wälder mit Königen und Elfen entführt, bringt uns Mozart die aristokratischen Kreise während des Salzburger Nachtlebens näher.
Programmhefte
Begegnung 2008 (5.564,1 kB)
Begegnung 2009 (8.040,5 kB)