Biografie

CAMERATA SALZBURG

 

Die CAMERATA Salzburg zählt zu den führenden Kammerorchestern weltweit. Einladungen in die bedeutendsten Spielstätten von New York bis Beijing ergänzen die Konzerttätigkeit in der Salzburger Heimat.

Hierzulande ist die CAMERATA eines der Stammensembles der Salzburger Festspiele und der Mozartwoche. Außerdem hat sie einen eigenen Abonnementzyklus im Großen Saal der Stiftung Mozarteum. Mit „Schubert in Gastein“ veranstaltet das Orchester seit mehreren Jahren sein eignes Kammermusik-Festival in Bad Gastein.

Im Zentrum des Repertoires steht neben den Werken von Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven und Franz Schubert natürlich das Schaffen unseres Genius loci Wolfgang Amadeus Mozart. So ist es vor allem der typische „Salzburger Mozart-Klang“, der die CAMERATA über die Jahre hinweg zu einem Kulturbotschafter und internationalen Aushängeschild der Mozartstadt Salzburg werden ließ.

Höhepunkte in den vergangen Jahren waren Auftritte beim Lucerne Festival, bei den BBC Proms in London, beim Edinburgh International Festival sowie in der Carnegie Hall in New York. Eine besondere Verbindung besteht zum Wiener Konzerthaus, zur Tonhalle Zürich, zur Alten Oper in Frankfurt, zum Kultur- und Kongresszentrum Luzern, dem Prinzregententheater München sowie zur Kölner Philharmonie und der Philharmonie de Paris.

Persönlichkeiten wie Géza Anda, Sándor Végh und Sir Roger Norrington haben den CAMERATA Klang geprägt. Bedeutende Musikerinnen und Musiker wie Dietrich Fischer-Dieskau, Heinz Holliger, Alfred Brendel, Philippe Herreweghe, Franz Welser-Möst, Pinchas Zukerman, Anne-Sophie Mutter, Teodor Currentzis, Matthias Goerne, Fazıl Say, Renaud Capuçon, Yuja Wang und Hélène Grimaud konzertieren regelmäßig mit der CAMERATA.

Schon bei der Gründung im Jahr 1952 durch Bernhard Paumgartner war das künstlerische Credo eines jeden einzelnen Orchestermitgliedes klar: Musizieren in Eigenverantwortung mit Gemeinschaftssinn. Eine Maxime, die das Orchester und seine Mitglieder bis heute leben. Als ihre größten Inspiratoren und langjährigen Leiter prägten Bernhard Paumgartner und Sándor Végh den weltberühmten Klang der CAMERATA. Nach Véghs Tod beeinflusste Sir Roger Norrington als Chefdirigent das Orchester nachhaltig. Heute ist Sir Roger Conductor Laureate der CAMERATA. Seine Nachfolger als künstlerische Leiter waren Leonidas Kavakos und der französische Dirigent Louis Langrée. Seit 2016 haben die Musiker der CAMERATA die künstlerische Leitung in die eigenen Hände genommen. Geleitet von ihrem Konzertmeister Gregory Ahss als „primus inter pares“, suchen die Musiker gemeinsam nach Interpretation, Volumen, Rhythmus, Feinheiten und Klang. So bewahrt sich die CAMERATA auch im siebten Jahrzehnt ihres Bestehens eine „Spielfreude, die ansteckend wirkt“ (Neue Zürcher Zeitung). Regelmäßig lädt die CAMERATA auch GastdirigentInnen wie in der laufenden Saison Alondra de la Parra und Andrew Manze zur Zusammenarbeit ein.

Platten- und CD-Einspielungen bei renommierten Labels wie der Deutschen Grammophon, DECCA, Sony oder Warner Classics – viele davon mit wichtigen Preisen ausgezeichnet – zeugen von der exzellenten Qualität und Musizierlust der aus mehr als 20 Nationen stammenden Musikerinnen und Musiker der CAMERATA.