Richard Strauss Festival 2 Nacht der Poesie SA 22.06.2019 - Aula des Werdenfels-Gymnasiums

Richard Strauss Festival 2 Nacht der Poesie

SA 22.06.2019 - 18.00 Uhr
Aula des Werdenfels-Gymnasiums
Wettersteinstr. 30, 82467 Garmisch-Partenkirchen
Preise: € 19 | € 29 | € 39 (pro Nacht der Poesie 1 - 3)
Igor Strawinsky Konzert in Es für Kammerorchester "Dumbarton Oaks"
Richard Strauss Konzert für Oboe und kleines Orchester D-Dur TrV 292 (AV 144)
Wolfgang Amadeus Mozart Konzert für Oboe und Orchester C-Dur KV 314
Ludwig van Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur Op. 19
Claude Debussy Préludes
Arnold Schönberg Verklärte Nacht, op. 4

François Leleux
Oboe

Saleem Abboud Ashkar
Klavier


Richard Strauss Festival 2

Das Konzertprogramm spannt einen Bogen von Igor Strawinskys kleinem Konzert Dumbarton Oaks, komponiert 1937/38 für Kammerorchester im Stile der Brandenburgischen Konzerte Bachs hin zu Richard Strauss Oboenkonzert (1945) voll rhapsodischer Leichtigkeit und klanglicher Transparenz – eine Reminiszenz an die musikalische Spätromantik am Beginn des 20. Jahrhunderts, an die auch Arnold Schönbergs Verklärte Nacht op. 4 anknüpft. Der programmatische Bezug des Werks beruht auf Richard Dehmels gleichnamigen Gedicht: Auf ihrem Gang durch die Mondnacht, gesteht die Frau ihrem Mann ihren nicht folgenlos gebliebenen Seitensprung, den ihr der Mann großmütig verzeiht. Schönbergs Klangfarbenphantasie entzündet sich dabei an den Naturstimmungen und den poetischen Darstellungen der Gefühlsregungen der Protagonisten.

„Vor allem muss man vergessen, dass das Klavier Hämmer hat!” schrieb Claude Debussy über seine Préludes, entstanden 1910-1930, in denen er ebenso an die große Tradition der französischen Cembalomeister, als auch an Bachs Klavierpräludien anknüpft. Weit entfernt von direkter Naturnachahmung beschwört Debussy Stimmungsbilder, aufgelöst in Klangtupfer und voll Zartheit. Die freie, poetische Gestaltung der Péludes gewährt Raum für das Assoziative und schwelgt in melancholischer Synästhesie aus Klängen und Farben. Beethovens Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 19 entstand zwischen 1788 und 1801 und steht noch in der Tradition Mozarts. Jugendlich, gleichsam vor-wertherisch wird bereits in diesem frühen Meisterwerk Beethovens Sinn für klangliche Entwicklung und den besonderen musikalischen Einfall spürbar.

Wolfgang Amadeus Mozarts Oboenkonzert C-Dur KV 314 entstand 1777 in Salzburg für den gefeierten Oboenvirtuosen Giuseppe Ferlendis und vereint Kantabilität mit spieltechnischer Virtuosität. Mozart, der sich zu dieser Zeit bereits einen Namen als Opernkomponist gemacht hatte, erweitert den Finalsatz mit dem Thema aus Blondchens Arie „Welche Wonne, welche Lust“ aus seiner Entführung aus dem Serail zu einem überschwenglich-heiteren Rondo-Satz. Arnold Schönbergs Verklärte Nacht op. 4 entstammt einer frühen Schaffensphase und steht an der Wende zwischen spätromantischer Orchesterliteratur und Moderne. Der programmatische Bezug des Werks beruht auf Richard Dehmels gleichnamigen Gedicht: Auf ihrem Gang durch die Mondnacht, gesteht die Frau ihrem Mann ihren nicht folgenlos gebliebenen Seitensprung, den ihr der Mann großmütig verzeiht. Schönbergs Klangfarbenphantasie entspinnt sich dabei an den Naturstimmungen und den poetischen Darstellungen der Gefühlsregungen der Protagonisten.

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