Orchestermusiker

Gregory Ahss
1. Konzertmeister

Gregory Ahss

Gregory Ahss

Der israelische Violinist Gregory Ahss begann mit dem Geigenunterricht im Alter von fünf Jahren an der Gnessin Musikschule in seiner Geburtsstadt Moskau. Später setzte er seine Ausbildung am israelischen Konservatorium, an der Akademie für Musik in Tel Aviv und am New England Conservatory of Music in Boston bei Lena Mazor, Irena Svetlova und Donald Weilerstein fort. Während seiner Studienzeit gewann er sowohl den Violin- als auch den Kammermusikwettbewerb der Akademie, später den israelischen Interpretationspreis sowie den Internationalen Violinwettbewerb von Porto in Portugal.

Von 1993 bis 2001 war Gregory Ahss Stipendiat der America-Israel Cultural Foundation. Noch als Student gründete er das Tal Piano Trio, das eine Reihe von Preisen gewann, darunter im Jahr 2002 den ersten Preis des renommierten internationalen Kammermusikwettbewerbs „Premio Trio di Trieste“ von Triest in Italien.

Als Solist trat er unter der Leitung von Claudio Abbado und Yannick Nézet-Séguin mit dem Mahler Chamber Orchestra, dem Orchestra Mozart Bologna und der Camerata Salzburg auf. Diese Ensembles leitet er auch in verschiedenen Konzerten vom Pult aus.

Seine Kammermusikpartner sind unter anderen Natalia Gutman, Sabine Meyer, Gautier Capuçon, Valentin Erben und Daniel Hope, mit dem er Bach und Vivaldis Doppelkonzert mit der Camerata Salzburg beim Menuhin Festival in Gstaad zur Aufführung brachte.

In vielen führenden Orchestern gastierte Gregory Ahss bereits als Konzertmeister, darunter das London Symphony Orchestra, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Orchestre Symphonique de Montreal sowie bei den Bamberger Symphonikern, Bayerischen Staatsorchester, Orchestra dell`Accademia Nazionale di Santa Cecilia und das Orchestra Mozart. Er erhielt Einladungen zu internationalen Festivals, darunter dem Verbier Festival, dem Gotland Festival und dem Israel Festival.

Als Konzertmeister hat Gregory Ahss von 2005 bis 2011 zahlreiche Konzerte des Mahler Chamber Orchestra geleitet und ist einer der Konzertmeister des Lucern Festival Orchestra. Seit 2012 ist er Erster Konzertmeister der Camerata Salzburg.

György Acs

György Acs
Violine

Izso Bajusz
Violine

Izso Bajusz

Izso Bajusz

Der ungarische Geiger Izso Bajusz stammt aus der Vojvodina. Den ersten Violinunterricht erhielt er im Alter von sieben Jahren, mit zwölf wurde er mit dem 1. Preis beim Landeswettbewerb von Jugoslawien ausgezeichnet.
Er studierte bei Thomas Zehetmair, Lukas Hagen, Erich Höbarth und Helmut Zehetmair. Im Sommer 2000 war er Konzertmeister im RIAS Jugendorchester Deutschland.
Izso Bajusz ist seit 2004 Geiger im Stadler Quartett, Mitglied der Camerata Salzburg und des Wiener Kammerorchester, außerdem konzertiert er regelmäßig mit dem Mozarteumorchester Salzburg.


Stephanie Baubin
Violine

Stephanie Baubin

Stephanie Baubin

Stephanie Baubin spielt seit ihrem neunzehnten Lebensjahr in der Camerata Salzburg und wurde 2008 dort Mitglied.
Sie ist in Salzburg geboren und aufgewachsen, erhält dort Ihren ersten Geigenunterricht bei Michael Seywald und studiert ab 1997 am Mozarteum bei Jürgen Geise. Nebenbei spielt sie in dieser Zeit leidenschaftlich Klavier und Bratsche.
2004 zieht sie nach Wien und wird dort in die Klassen von Günter Pichler und dann von Ernst Kovacic aufgenommen, wo sie 2011 mit Auszeichnung abschließt. Hiro Kurosaki vermittelt ihr Einblicke in historische Spielweisen auf der Barockgeige.
Als Gast spielt Stephanie seit einigen Jahren gerne im Chamber Orchestra of Europe, im Mahler Chamber Orchestra, bei den Wiener Symphonikern und bei Musica Saeculorum mit.
Konzertmeisterin ist sie bei Projekten mit den Brandenburger Symphonikern, dem Webern Symphonieorchester, dem ESTA-Kammerorchester und dem Ensemble CIS.
Solistische und kammermusikalische Auftritte führen sie ins Konzerthaus Wien, in den Wiener Musikverein, ins Brucknerhaus Linz sowie in die Felsenreitschule und den Großen Saal des Mozarteums Salzburg.
Stephanie ist die meiste Zeit ihres Lebens auf Tournee und empfindet die verschiedenen Lebens- und Musizierweisen, die sie dabei kennenlernt, als Herausforderung und große Bereicherung.


Annelie Gahl
Violine

Annelie Gahl

Annelie Gahl

Annelie Gahl studierte bei Paul Roczek, Harald Herzl und Ernst Kovacic an der Universität Mozarteum, sowie an der Wiener Musikhochschule, weiters postgraduate bei Herman Krebbers in Amsterdam und Shmuel Ashkenasi an der Northern Illinois University. Künstlerisch prägend wurden für sie zudem die Zusammenarbeit mit Sandor Vegh und Nikolaus Harnoncourt, in deren Orchester Camerata Salzburg und Concentus musicus Annelie Gahl seit vielen Jahren zum Stammspielerkreis zählt.

Zudem massgeblich für ihre vielseitige und lebendige Tätigkeit ist die Hinwendung zur Neuen Musik. Dies sowohl als regelmässiger Gast im Klangforum Wien, als auch als Solistin. Ihre kreativen Programme, vielfach in Zusammenhang mit Literatur, Tanz und bildender Kunst brachten sie auf Festivals, wie Wien Modern, Salzburger Festspiele, Salzburg Biennale, Osterfestival Hall, Styriarte, Ulrichsberger Kaleidophon, Festival Imago Dei, in die Philharmonie Luxemburg, uva.

Internationale Anerkennung erlangte sie durch ihre Solo Einspielungen, erschienen bei Extraplatte, collegno und Kairos, auf denen sie Alte und Neue Musik verknüpft. So sprach das Strad Magazine von einem „auspicious and exciting Solo debut“, die Salzburger Nachrichten attestierten ihr „famos fokussierte Geigenkunst“, und das deutsche Ronde Magazin bezeichnete „Melodies and Harmonies“ ( Pasticcio Preis des ORF) als die wohl schönste Cage Einspielung seit vielen Jahren.

Annelie Gahl ist Trägerin des Anton Bruckner Preises, sowie des Paula Boleszny Preises. Als Solistin interpretierte sie mit der Camerata Salzburg, der Salzburger Kammerphilharmonie, sowie der Sinfonietta Danubia Werke von Ludvig van Beethoven, Antonio Vivaldi und Steve Reich.

Als Kammermusikerin musizierte sie unter anderem mit Benjamin Schmid, Ivry Gitlis, Valentin Erben, Lukas und Veronika Hagen, Michael Kofler, dem Hyperion Ensemble, sowie Mitgliedern des Klangforum Wien und der Camerata Salzburg.

Einen wichtigen Schwerpunkt bildet für sie seit 2000 das Unterrichten an der Universität Mozarteum, wo sie mit grossem Engagement in den Bereichen Kammermusik, Konzertfach und Precollege arbeitet. Meisterkurse und Ensemblecoaching in Österreich, Deutschland, Moskau und China ergänzen diese Tätigkeit.

Michaela Girardi

Michaela Girardi
Stimmführerin 2. Violine


Yoshiko Hagiwara

Yoshiko Hagiwara
Violine

Nanni Malm
Violine

Nanni Malm

Nanni Malm

Nanni Malm (Anna Maria Zimmerebner) ist seit Oktober 2000 Mitglied der Camerata Salzburg, spielt seit 16 Jahren regelmäßig mit dem Mahler Chamber Orchestra ( MCO) und ist Mitbegründerin des Trio Schallmoos.


Kana Matsui
Violine

Kana Matsui

Kana Matsui

Geboren in Tokyo. Preisträgerin bei Japan Players Competition sowie Osaka International Music Competition.

Neben ihrer internationalen Konzerttätigkeit als Mitglied der Camerata de Lausanne erhielt sie 2007 das Filliere Diplom de Soliste mit Auszeichnung bei Pierre Amoyal am Conservatoire HEM de Lausanne. 2011 absolvierte sie das Masterstudium mit Auszeichnung an der Konservatorium Wien Privatuniversität bei Werner Hink und Anton Sorokow.

2009-2010 vierte Konzertmeisterin der Wiener Symphoniker, Gast-Konzertmeisterin des National Symphony Orchestra Colombia. 2010-2015 zweite Konzertmeisterin des Kammerorchester der Wiener Symphoniker-Concertino-Wien. Seitdem trat sie bei zahlreichen Konzerten, unter anderem im Rahmen der Bregenzer Festspiele, des Kammermusik-Zyklus im Wiener Musikverein, sowie bei internationalen Festivals auf.

Dank dieser Erfahrungen organisiert sie ein internationales soziales Musikprojekt für Kinder als Dozentin und erweitert ihre Aktivitäten nach Südamerika und Asien.

Seit 2013 ist sie Mitglied der Camerata Salzburg, seit 2014 erste Konzertmeisterin des RTV Symphony Orchestra Slovenja, seit 2015 Stimmführerin der zweiten Geigen der Österreichisch-Ungarischen Haydn Philharmonie. Sie konzertiert 60 bis 100 Mal pro Jahr als Kammermusikerin, Konzertmeisterin und Solistin auf der ganzen Welt.


Werner Neugebauer
Violine

Werner Neugebauer

Werner Neugebauer

Geboren 1967 in Graz, bis zur Matura musikalische Ausbildung an der Musikschule der Stadt Linz, anschließend Konzertfachstudium bei Prof. Irmgard Gahl am Salzburger Mozarteum.

Es folgte ein Postgraduate Studium an der Wiener Musikhochschule bei Prof. Ernst Kovacic, daneben intensive Beschäftigung mit Barockvioline.

1993 wurde Werner Neugebauer Mitglied der Camerata Salzburg, damals unter Sandor Vegh. Mehrere hundert Konzerte mit diesem Ensemble in den meisten bedeutenden Konzertsälen in aller Welt.

Daneben spielte Werner Neugebauer auch in stilistisch spezialisierten Ensembles, von Concentus Musicus unter Nikolaus Harnoncourt bis hin zum Klangforum Wien und dem ÖENM.

1998 wurde Werner Neugebauer Mitglied im Hyperion Ensemble. Ein eigener Kammermusikzyklus bei der Stiftung Mozarteum war der Start zu einer umfangreichen Konzerttätigkeit mit diesem Ensemble in vielen Ländern Europas, Lateinamerikas und in den USA. Auftritte u.a. in der Yale University, im Beethovenhaus Bonn, bei der Styriarte, im Wiener Konzerthaus und im Wiener Musikverein.

Es folgten Einladungen auf zahlreiche Kammermusikfestivals.

Seit 2013 bildet das Klaviertrio „Trio Fontaine“ einen wichtigen Schwerpunkt der kammermusikalischen Arbeit.

Unterrichtstätigkeit an der Universität Mozarteum seit 1993.

Werner Neugebauer spielt eine Geige von Francesco Ruggieri, Cremona 1696, eine großzügige Leihgabe des Fürsten Starhemberg.

Gabor Papp
Violine

Gabor Papp

Gabor Papp

Geboren in einer Musikerfamilie. Ausbildung bei dem Vater bis 17. Weitere Studium an der Liszt Akademie Budapest in der Klasse von Semjon Snitkovskij (aus Moskau) und bei Denes Kovacs. Erste Preis bei dem Nationalwettbewerb in 1980 und Hubay Preis in ‚985. Ab 1986 Studium an der University of Washington (USA) bei Denes Zsigmondy.National Stipendium fur ein Monat mit Arthur Grumiaux (Belgium) 1988- Stimmfuhrer der 1. Geige in dem Mozarteumorchester Salzburg. Ab 1990 spielt in der Camerata Salzburg..Ab 1991 Professor an der Universitat in Pecs (Ungarn).

Maria Sawerthal
Violine

Maria Sawerthal

Maria Sawerthal

Maria Sawerthal, studierte bei Michael Schnitzler und Christian Altenburger an der an der Musikuniversität ihrer Heimatstadt Wien sowie – unterstützt durch ein Leistungsstipendium des österreichischen Bildungsministeriums – bei Jonathan Crow an der McGill University in Montreal. Zudem absolvierte die Geigerin Meisterkurse bei Nikolaj Znaider, Ernst Kovacic und Mitgliedern der Wiener Philharmoniker, und sie war Stipendiatin der von Yehudi Menuhin gegründeten Stiftung „Live Music Now“.

Seit 2010 ist Maria Sawerthal Mitglied der Camerata Salzburg.

Außerdem ist sie Geigerin des „Trio Frühstück“, einem Klaviertrio mit den Schwerpunkten Wiener Klassik und zeitgenössische Musik, mit dem sie regelmäßig bei renommierten Veranstaltern wie dem Musikverein Wien, dem Festival Wien Modern oder den Haydn Festspielen Eisenstadt konzertiert. Die Debut- CD des Trio Frühstück, „Mosaique“, ist bei Gramola erschienen.



Silvia Schweinberger
Violine

Silvia Schweinberger

Silvia Schweinberger

Silvia Schweinberger wurde in Dornbirn, Vorarlberg geboren.

Nach der Matura am Musikgymnasium in Feldkirch , Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Konzertfach Violine, bei Professor Ernst Kovacic.

1995 Diplomprüfung und danach Auslandsstudium in London an der Guildhall School of Music and Drama bei Professor David Takeno.

Seit 1996 Beschäftigung als freischaffende Musikerin bei renommierten Ensembles wie den English Baroque Soloists unter der Leitung von Sir John Eliot Gardiner, der Academy of Ancient Music und dem Orchestra of the Age of Enlightenment.

1998 wurde sie Mitglied des Ensembles The English Concert unter Trevor Pinnock und Andrew Manze, und 1999 auch beim Amsterdam Baroque Orchestra unter der Leitung von Ton Koopman, den sie auch als Kammermusikpartnerin bei zahlreichen Tourneen begleitet hat.

Seit 2005 ist Silvia Schweinberger Konzertmeisterin des Vorarlberger Barockorchesters Concerto Stella Matutina, der Academia Jacobus Stainer und des Ensembles Musica Antiqua Salzburg.

Seit 2011 ist sie Mitglied der Camerata Salzburg

Yukiko Tezuka
Stimmführerin 2. Violine

Yukiko Tezuka

Yukiko Tezuka

Studierte in Tokyo an der Toho Gakuen Hochschule und schloss ebendort 1990 ihr Studium ab. Es folgte ein Ergänzungsstudium bei Sandor Végh am Mozarteum.

Sie ist seit 1990 Mitglied der Camerata Salzburg und übernahm 2007 die Stimmführung der 2. Geigen. Daneben spielte sie in zahlreichen bekannten Formationen, wie Chamber Orchestra of Europe, der Kammerphilharmonie Bremen oder dem New Zealand Symphony Orchestra. Zudem war sie 1993-1995 stellvertretende Konzertmeisterin des Orchestre d´Auvergne. Als Kammermusikerin war sie u.a. am Lockenhaus Musikfestival, Tartini Festival Piran, dem Rheingaufestival und bei zahlreichen bedeutenden Musikfestivals in Japan zu Gast.

Ihr Interesse an historischer Aufführungspraxis führte sie 2007 für ein Barockgeigenstudium bei Petra Müllejans an die Musikhochschule Frankfurt. Daneben besuchte sie Kurse bei Gottfried von der Goltz, Giuliano Carmignola und Enrico Gatti.

Sie schloss das Studium 2009 ab und trat seither als Barockgeigerin u. a. an der Seite von Karl Kaiser, Michael Schneider, Kristin von der Goltz, mit dem Freiburger Barockorchester, La Stagione Frankfurt, Münchner Hofkapelle, English Baroque Soloists und dem Balthasar Neumann Ensemble auf.

Seit 2009 ist sie auch Mitglied des Kammerorchester Basel.

Dagny Wenk-Wolff
Violine

Dagny Wenk-Wolff

Dagny Wenk-Wolff

Dagny Wenk-Wolff wurde in Südnorwegen auf der Halbinsel Lindesnes geboren und begann mit fünf Jahren Geige zu spielen. Mit neun Jahren trat sie als Jungstudentin in das Osloer Konservatorium ein und wurde mit Vierzehn Solobratscherin des dortigen Orchesters. Außerdem war sie jahrelang Solobratscherin des norwegischen Jugendsymphonieorchesters und Konzertmeisterin des Osloer Jugendorchesters. Nachdem sie als sechzehnjährige eine Klavierhauptfachabschlussprüfung (mit Auszeichnung) für Lehrende absolvierte, begann sie ihr Violinstudium in Basel bei Sándor Zöldy. Nach dem Lehrdiplom folgte das Konzertstudium bei Adelina Oprean während dessen sie alle Meisterkurse in Lenk und Prussia Cove, samt ausgiebige Privatstunden bei Sándor Végh in Salzburg genoss. Nach dem Konzertdiplom folgte das Master of Music Studium an der Rice University in Houston bei Camilla Wicks.

Dagny trat mit zwölf Jahren zum ersten Mal als Solistin mit Orchester auf. Während des Studiums gewann sie eine Reihe von „Concerto-Competitions“, welches zu Soloauftritten mit allen großen norwegischen Orchestern, sowie mehreren schweizerischen und amerikanischen professionellen Orchestern führte, darunter drei Mal mit dem Violinkonzert von Alban Berg. In den Semesterferien 1983 beschloss sie „heimlich“ ein Bratschenrepertoire zu erarbeiten und gewann den Premio Chigi Saracini in Siena. 1991 gewann sie beim Wettbewerb in Oklahoma City in der Sparte für Geige sowie den Overall Prize für alle Sparten zusammen.

Vor und während des Studiums hatte Dagny das Glück als Aushilfe bei den Bergener, Osloer und Münchner Philharmonikern, sowie eine Saison als „first call“ beim Houston Symphony Orchestra Einsicht in das Symphonieorchesterleben zu bekommen. 1991 erreichte sie noch in Houston eine Einladung der Salzburger Festspiele für das eigens zum Mozartjubiläum gegründete Mozart Ensemble unter Sándor Végh mit seinen ehemaligen Schülern, wonach sie anschließend begann bei der Camerata Salzburg zu spielen.

Nach erfolgreichem Probespiel, wirkte sie mehrere Jahre beim Ensemble Modern Frankfurt, und unternahm 1991-2002 regelmäßige Norwegen-Tourneen mit Duopianist Carsten Schmidt, welches ihr die Gelegenheit bot ein Umfangreiches Sonatenrepertoire zu erarbeiten.

Dagny Wenk-Wolff erhielt Kammermusikunterricht u.a. bei György Kurtág, Sándor Végh, György Sebök, Tokyo String Quartet und Ferenc Rados und gastiert seit ihrer Studienzeit regelmäßig bei Kammermusikfestivals wie Prussia Cove Open Chamber Music, Ernen Kammermusikfestival, Settembre in Musica (Ascoli Piceno), La Stravaganza (Rom), Amsterdam Schubert Festival, etc.

Nach all diesen Erfahrungen, beschloss sie ihr eigenes Kammermusikfestival zu gründen. Seit 2003 ist sie Künstlerische Leiterin des jährlich stattfindenden Lindesnes Internasjonal Kammermusikkfest. Hier ist sie auch zuständig für die Erstellung des Programms wobei sie stets Wert legt auf die besondere Note.


Iris Juda

Iris Juda
Stimmführerin Viola


Firmian Lermer
Stimmführer Viola

Firmian Lermer

Firmian Lermer

Firmian Lermer stammt aus einer österreichisch-bayerischen Familie. Er studierte Musik in München, Salzburg und Wien. Maßgeblichen Einfluss auf ihn hatten Thomas Kakuska (Bratschist des Alban Berg Quartetts), György Kúrtag, Sergiu Celibidache und vor allem Sándor Végh, in dessen „Camerata Academica“ in Salzburg Firmian Lermer Solobratschist ist.

Er ist Gründungsmitglied des Streichsextettes „Hyperion Ensemble“, das seit seinem Debut 1996 weltweit konzertiert, im Wiener Musikverein, dem Teatro Colón Buenos Aires, der Library of Congress Washington, im Palau de la Música Valencia und vielen anderen.

Zudem ist er gefragter Kammermusiker und Solist. Er wurde eingeladen zu Festivals, wie nach Lockenhaus, zu den Salzburger Festspielen, zur Styriarte, zum Schleswig-Holstein Musik Festival, nach Israel, Neuseeland, Südamerika, in die USA, um zusammen mit Musikern wie Lukas Hagen, Alexander Lonquich, Enrico Bronzi, David Geringas, Christian Gerhaher, Giuliianao Carmignola, Eduard Brunner, Lisa Smirnova oder Benjamin Schmid zu spielen.

Große Aufmerksamkeit und hervorragende Kritiken bekam Firmian Lermers Einspielung der Zwölf Fantasien für Viola sola von G. Ph. Telemann (erschienen 2012 bei paladino).

Sein Instrument ist eine Viola von Laurentius Strorioni aus dem Jahr 1796.

Danka Nikolic
Viola

Danka Nikolic

Danka Nikolic

Danka Nikolic aus Belgrad (Serbien) erhielt ihre musikalische Ausbildung zunächst an der Universität Mozarteum Salzburg bei Prof. Thomas Riebl, bei welchem sie während ihres Studiums auch als seine Assistentin engagiert war. Fortgeführt hat sie ihr Studium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Thomas Selditz und hat dort 2008 mit Auszeichnung abgeschlossen.

Sie ist Preisträgerin bei zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben.

Danka Nikolic ist regelmässiger Gast, sowohl als Solistin als auch als Kammermusikerin bei internationalen Festivals (Hagen open, Dialoge Salzburg, Steirisches Kammermusikfestival u.a.). Zu ihren Kammermusikpartnern gehören renommierte Musiker wie zum Beispiel Eliot Fisk, Stefan Schilli, Juan Diego Florez, Thomas Selditz, Lukas Hagen.

Sie ist Mitglied der Camerata Salzburg, Solo-Bratschistin bei der Deutschen Kammerakademie Neuss und regelmäßiger Gast bei verschiedenen Orchestern, wie dem Chamber Orchestra of Europe, Balthasar Neumann Ensemble und dem Kammerorchester Basel als Solo-Bratschistin.

Danka Nikolic ist Gründungsmitglied des Streichtrios Schallmoos und des Ensemble Quirin.

Einen besonderen Wert legt sie in die historische Aufführungspraxis und spielt Barockbratsche und Viola d’amore.


Ágnes Répászky
Viola

Ágnes Répászky

Ágnes Répászky

Ágnes Répászky wurde in Budapest geboren. Nach 6 Jahren Geigenunterricht wechselte sie zur Bratsche.

Sie besuchte das Konservatorium St. Stephan in Budapest unter der Leitung von Prof. Gábor Pongrácz. Während dieser Zeit war sie Preisträgerin des ungarischen Landeswettbewerbes.

Sie setzte ihre Studien bei Prof. Thomas Riebl und Prof. Veronika Hagen an der Universität Mozarteum in Salzburg und bei Prof. Vladimir Mendelssohn an der Folkwanghochschule Essen fort.

Sie war Stipendiatin des Schleswig-Holstein Festivalochesters und des Ensemble Villa Musica.

Schon während ihrer Studienzeit spielte sie bei der Camerata Salzburg als Gast,

2004 wurde sie Mitglied des Orchesters.

Sie wird regelmäßig zu der Filarmonica della Scala, zum Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks und zu den Bamberger Symphonikern eingeladen.

Seit 2006 betreut Ágnes das Educationprojekt der Camerata, eine Zusammenarbeit mit den Montessori-Schulen des Salzburger Diakonievereins.

Wolfram Tröndle
Viola

Wolfram Tröndle

Wolfram Tröndle

Geboren in Freiburg/Br. 1952 wechselt Wolfram Tröndle mit 15 von der Geige auf die Bratsche. Nach der Matura beginnt er ein Physikstudium, das er nach zwei Jahren allerdings zugunsten der Musik ganz aufgibt, eine Folge der intensiven Streichquartettkurse in Schweden unter der Leitung des damaligen tschechischen Vlach-Quartetts. Das Studium führt ihn von Freiburg dann auch zuerst nach Prag, weiter nach Detmold und schließlich 1977 nach Salzburg in den Umkreis von Sandor Végh, den er auf den Kursen in Prussia Cove / Cornwall kennengelernt hatte. Erste Mitwirkung in der damals führungslosen Camerata folgten schon 1978, volle Mitgliedschaft kurz nach Übernahme des Orchesters durch S.Végh. In den 80er-Jahren brachte sich Tröndle auch bei der damals sehr familiären Organisation ein, ungezählte Programmbesprechungen in Véghs Haus, der Toskanini-Villa in Liefering unweit des Probenlokales, Besetzungs- und Probenplanung z.B. für die 10 CDs mit den Divertimenti von Mozart. Später dann Mitarbeit im Vorstand und zwei Jahrzehnte im Orchesterkomitee. Dankbar dafür, das „Gesamtgefüge Camerata“ so lange mitgetragen zu haben, genießt Tröndle seit mehreren Jahren, sich in der Camerata ganz der Musik widmen zu können – jüngere Kollegen haben die Selbstverwaltung übernommen.

Die tiefsten Furchen hat sicherlich Sandor Végh hinterlassen, auch und gerade weil die künstlerischen Ergebnisse oft hart erfochten und der menschliche Umgang mit ihm nicht leicht war. Ein Camerata-Leben durch  bald vier Jahrzehnte Mitwirkung ist überaus reich in der Begegnung mit einer großen Zahl an außerordentlichen Dirigenten und Solisten und den gemeinsamen Stunden der international bunten Musikerschar auf Reisen und auf den Podien der Welt.

Als zweites Standbein seiner Berufszeit war Tröndle immer pädagogisch tätig im Rahmen des Musikum Salzburg. Vom Anfängerunterricht mit teilweise selbst verfasstem Unterrichtsmaterial bis zur Vorbereitung der Jugendlichen auf einen Universitätseintritt reicht die Bandbreite, bei der neben der Hingabe an die Musik stets die Liebe zu den Kindern im Mittelpunkt steht.

In dem seit zwei Jahrzehnten geleiteten Jugendorchester suchen auch jene Saatkörner Halt, die der  „Ensemble-Geist“ der Camerata ausstreut.

Wolfram Tröndle ist verheiratet mit der Cellistin Doris Tröndle, sie haben vier erwachsene Kinder, die alle im Umkreis von Musik, Kunst und Pädagogik tätig sind.


Stefano Guarino

Stefano Guarino
Solo-Violoncello


Jeremy Findlay

Jeremy Findlay
Violoncello

Dana Micicoi
Violoncello

Dana Micicoi

Dana Micicoi

Dana Micicoi wurde in Timisoara, Rumänien geboren, erhielt ab dem Alter von 5 Jahren Klavier-, und mit 7 Jahren den  ersten Cellounterricht. Ab dem zwölften Lebensjahr studiert sie am Straßburger Konservatorium bei Jean Deplace,  und schließt ihre Ausbildung mit einem zweiten Preis ab. Nach der Matura studiert sie an der Universität in Straßburg Angewandte Sprachwissenschaft, beschließt aber nach einem Jahr, parallel dazu ihr Musikstudium fortzusetzen; zuerst an der Musikakademie in Wien bei André Navarra, wenig später am Mozarteum Salzburg bei Heidi Litschauer. Des weiteren inskribiert sie auch in der Abteilung für  Musikpädagogik mit den Instrumenten Kontrabass, bei Alfred Bürgschwendtner, und Violoncello.
Sie erhält die Lehrbefähigung, und sammelt erste Unterrichtserfahrung am Gymnasium Berchtesgaden sowie an  der Musikschule in Straßburg.

1990 schließt sie ihr Studium, Konzertfach Violoncello, mit Auszeichnung ab, und erhält den Würdigungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung.
Etliche Meisterkurse bei namhaften Professoren wie Natalia Shakhovskaya, Valentin Feigin, Heidi Litschauer, Vladimir Orloff und Ko Iwasaki vervollständigen die Lehrjahre. Musikalisch beeinflusst wird sie nicht nur von ihren Lehrern, sondern auch von einer Reihe von Künstlern die mit der Camerata Salzburg in enger Verbindung standen oder noch stehen: Sandor Végh, Leonidas Kavakos, Andras Schiff, François Leleux, und viele andere.

Kammermusikkonzerte führen Sie in unterschiedlichsten Formationen nach Deutschland, Österreich, Frankreich, Rumänien Japan und England.
Nach jahrelanger Lehrtätigkeit  an der Universität Mozarteum leitet sie  gegenwärtig die Celloklassen am Musikum Hallein und an der Musikschule in Burghausen.
Seit 1990 ist Dana Micicoi Mitglied der Camerata Salzburg.

Josef Radauer
Solo-Kontrabass

Josef Radauer

Josef Radauer

Josef Radauer ist ein Musiker, der schon seit einiger Zeit ein „Seil“ zwischen ernster und unterhaltender Musik zu spannen versucht. Als gelernter Hackbrettspieler und mit seinen Wurzeln in der alpenländischen Volksmusik, als Tanzl- und Blasmusikant mit Posaune, Tenorhorn od. Tuba, fühlt er sich dennoch auch in den großen Konzertsälen der Welt mit seinem Stammorchester Camerata Salzburg und seinem Kontrabass nicht unwohl.

Immer mehr wird daneben das Arbeiten an Programmkonzepten zu einem zentralen Thema und drängt die Hobbys – in der Hauptsache überwiegend sportlicher Natur – in ein kümmerliches Dasein. Dennoch bedeuten die Berge und Seen und die verschiedensten Bälle neben seiner Familie (Elisabeth, Florian und Pauline) ein notwendiges Lebnenselixier.

Stationen: 1963 in Salzburg geboren, Studien bei Alfred Bürgschwendtner, Alois Posch und Klaus Stoll am Mozarteum, Konzertdiplom mit Auszeichnung, Kapellmeister der Trachtenmusikkapelle Aigen, Leiter des Tobi Reiser Ensembles, Leiter und Autor des Salzburger Passionssingens und des Tobi Reiser Adventsingens…



Christian Junger

Christian Junger
Kontrabass

Burgi Pichler
Kontrabass

Burgi Pichler

Burgi Pichler

Die gebürtige Innsbruckerin begann mit 14 Jahren am Tiroler Landeskonservatorium bei Walter Rumer Kontrabass zu spielen und absolvierte ebendort nach der Matura das IGP-Studium für Kontrabass und Jazz-und Popularmusik.

Anschließend setzte sie an der Musikhochschule Wien ihr Studium fort, Kontrabass-Konzertfach bei Alois Posch.

Meisterkurse bei Johannes Auersperg und Kurse für „Alte Musik“ folgten.

Seit 2000 ist sie Mitglied der Camerata Salzburg.

Sie spielt(e) in folgenden Orchestern und Ensembles:

Tiroler Symphonieorchester Innsbruck

Mozarteumorchester Salzburg

Akademie St. Blasius

Kammerorchester „Innstrumenti“

Balthasar Neumann Ensemble

Wiener Akademie

Akademie für Alte Musik Berlin

Deutsche Kammerphilharmonie Bremen

Kammerorchesterbasel

Außerdem ist sie als Jazzsängerin tätig u.a. beim Jazzquartett „Jazzbrothers&Sister“

Wally Hase
Solo-Flöte

Wally Hase

Wally Hase

Die Flötistin Wally Hase wurde in Freiburg/Brsg. geboren und war Schülerin von Prof. Karl Friedrich Mess. 1986 begann sie bei ihm ihr Studium an der Hochschule für Musik in Stuttgart, nachdem sie im gleichen Jahr ein Stipendium zum Weltjugendorchester in die USA geführt hatte. Ihr Studium setzte sie bei Prof. Jean-Claude Gérard und Prof. Aurèle Nicolet fort.

Als Mitglied im Festspielorchester Ludwigsburg unternahm Wally Hase Tourneen nach China, Japan und Südamerika. 1989 konzertierte sie in Neuseeland beim Festival of the Arts. 1990 war sie Stipendiatin der Richard-Wagner-Gesellschaft Bayreuth. Zwischen 1990 und 1993 war sie Mitglied im Karlsruher Ensemble 13 sowie im Bach Collegium Stuttgart unter der Leitung von Helmuth Rilling.

Bereits vor Beendigung ihres Studiums wurde Wally Hase mit 22 Jahren Soloflötistin der Staatskapelle Weimar, diese Position hatte sie bis 2009 inne. Seit 2008 verbindet sie eine regelmäßige Zusammenarbeit mit der Camerata Salzburg.

Als Solo-Flötistin arbeitet sie u.a. mit der Staatskapelle Dresden, den Radiosinfonieorchestern SWR Freiburg-BadenBaden, MDR Leipzig und WDR Köln, dem Königlichen Orchester Antwerpen.

Neben Solokonzerten, wie zum Besipiel mit der Camerata Salzburg, der Dresdner Philharmonie, dem Folkwang Kammerorchester, der Robert Schumann Philharmonie Chemnitz, tritt sie häufig als Kammermusikerin in Erscheinung – so im Duo mit dem Gitarristen Thomas Müller-Pering, der Pianistin Sophia Hase, dem Mandelring Quartett. Projekte „Musik & Lyric“ verbindet sie mit Prof. Dr. Jan Philipp Reemtsma.

Ihr vielseitiges Engagement als Solistin, Kammermusikerin und Gründungsmitglied verschiedener Ensembles wird durch CD – Einspielungen, Fernseh- und Rundfunk-Produktionen ergänzt. 2006 wurde sie mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik, 2007 mit dem Leopold ausgezeichnet.

2000 wurde Wally Hase als Professorin für Flöte an die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar berufen, seit Herbst 2014 hat sie zusätzlich eine Gastprofessur an der Universität für Musik Krakau. Darüber hinaus unterrichtet Wally Hase zahlreich im Rahmen von Meisterkursen in Europa, Australien, Südamerika, Korea und China.


Sonja Korak
Flöte

Sonja Korak

Sonja Korak

Seit 2001 Flötistin in der Camerata Salzburg, Orchestermitglied seit 2010.

Flötistin in der Cappella Andrea Barca unter der Leitung von András Schiff und im Wiener Kammerorchester.

Mehrjährige Mitwirkung im Brucknerorchester Linz und im Tonkünstler Orchester Niederösterreich.

Lehrauftrag an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien für Flöte Konzertfach am Leonard Bernstein Institut und für Flöte/Musikpädagogik am Institut Franz Schubert.

Leiterin der Begabtenklasse Flöte an der Johann Sebastian Bach Musikschule Wien in Kooperation mit dem Leonard Bernstein Institut der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, ein Projekt („Special Classes“) für junge talentierte SchülerInnen.


Matthias Bäcker
Solo-Oboe

Matthias Bäcker

Matthias Bäcker

Matthias Bäcker ist seit 2014 Mitglied der Camerata Salzburg.

Er wurde 1971 in Schwerin geboren und studierte bei Hans Werner Wätzig und Burkhard Glaetzner in Berlin und Leipzig. 1994 wurde er in die Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker aufgenommen und dort von Hansjörg Schellenberger unterrichtet. Gleichzeitig war er Solo-Oboist im Gustav-Mahler-Jugend-Orchester unter Claudio Abbado.

Erste feste Engagements führten ihn als Solo-Oboist zu den Berliner Symphonikern und an das Nationaltheater in Mannheim.

Von 1999 bis 2005 war er in gleicher Position an der Deutschen Oper Berlin unter Christian Thielemann tätig. Als Gast wurde Matthias Bäcker von zahlreichen großen Orchestern eingeladen, darunter den Berliner Philharmonikern und der Bayerischen Staatsoper München. Seit 2015 hat er einen Gastvertrag als Associate Section Leader beim City of Birmingham Symphony Orchestra.

Er ist Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe und konzertiert als Solist und Kammermusiker im In- und Ausland.

Seit 2005 ist Matthias Bäcker Professor für Oboe an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar.

Laura Urbina
Oboe

Laura Urbina

Laura Urbina

Laura Urbina, geboren in San José, Costa Rica.

Studium an der Universität Mozarteum Salzburg und der Folkwang Universität der Künste Essen.

Seit 1986 Mitglied der Camerata Salzburg, sowie regelmäßige Mitwirkung bei der Cappella Andrea Barca unter Sir András Schiff.


Wolfgang Klinser
Solo-Klarinette

Wolfgang Klinser

Wolfgang Klinser

Wolfgang Klinser wurde 1965 in Oberösterreich in einer Musikerfamilie geboren. Seinen ersten Musikunterricht erhielt er im Alter von sechs Jahren von seinem Großvater, der am Konservatorium in Wien Komposition und Klavier unterrichtete.

Nach acht Jahren Klarinettenunterricht an der Musikschule, währenddessen er mehrere Preise beim österreichischen Landes- und Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ erhielt, begann er an der Musikuniversität Wien bei o.Prof. Horst Hajek Konzertfach Klarinette zu studieren. Beim Abschluss mit Auszeichnung wurde ihm der Würdigungspreis des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst zuerkannt.

Wolfgang Klinser war Soloklarinettist in verschiedenen Orchestern, zuletzt bei den Münchner Philharmonikern bevor er einem Ruf an die Kunstuniversität Graz folgte und sich der Kammermusik und dem Musizieren in Kammerorchestern verschrieb. Derzeit ist er in der Camerata Salzburg und im Wiener Kammerorchester als erster Klarinettist tätig.

2012 war er als Gastmusiker für Soloklarinette bei den Wiener Philharmonikern unter Christoph Eschenbach in Australien, China und Japan auf Tour.

Als Solist tritt er regelmäßig in Erscheinung, so u.a. schon mehrmals bei den Salzburger Festspielen mit der Camerata Salzburg. Ebenso mit diesem Orchester unter Giovanni Antonini im Großen Saal des Mozarteums sowie bei der Mozartwoche Salzburg im Jänner 2014 unter Louis Langree. Im Wiener Konzerthaus war er Solist mit dem Wiener Kammerorchester unter der Leitung von Heinrich Schiff sowie bei den Haydntagen Eisenstadt mit der Österreich-Ungarischen Haydnphilharmonie unter Christopher Hogwood. Mit diesem Orchester trat er auch als leitender Solist in Budapest in der Liszt Akademie auf.

Kammermusiktourneen führten ihn nach Japan, Italien, Schweiz, Deutschland, England, Venezuela, den Libanon und in die Vereinigten Arabischen Emirate.

Monika Wisthaler
Klarinette

Monika Wisthaler

Monika Wisthaler

Monika Wisthaler, geboren 1976 in Innichen/Südtirol

Mitglied der Camerata Salzburg seit 2011.

Studium am Tiroler Landeskonservatorium und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien: Konzertfach Klarinette bei Prof. Johann Hindler und Instrumentalpädagogik Saxophon bei Mag. Christian Maurer und Prof. Mag. Oto Vrhovnik, Abschluss mit Mag. Art. Meisterkurse bei Prof. Alois Brandhofer, Jean Marie Londeix, Eugene Rousseau.

Mitwirkung  in verschiedenen Orchestern und Ensembles: Wiener Philharmoniker, Staatsoper Wien, Volksoper Wien, Radio-Symphonieorchester Wien, Mozarteumorchester Salzburg, Tiroler Symphonieorchester Innsbruck, Danubia Saxophon Quartett Wien.

Unterrichtstätigkeit an der Tiroler Landesmusikschule sowie Referentin bei verschiedenen instrumentalpädagogischen Veranstaltungen.


Frank Forst
Solo-Fagott

Frank Forst

Frank Forst

Frank Forst wurde 1969 in Aalen geboren und erhielt dort mit elf Jahren seinen ersten Fagottunterricht. Bereits ein Jahr später wurde er bis 1989 Privatschüler von Gerhard Hase in Stuttgart.

1989 – 1992 folgte ein Studium an der Musikhochschule Hannover bei Prof. Klaus Thunemann.

1991 wurde Frank Forst Preisträger des internationalen Musikwettbewerbs „Prager Frühling“ und Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs mit anschließender Aufnahme in die Bundesauswahl „Konzerte junger Künstler“. Von 1990 – 1992 war er außerdem Mitglied

der Jungen Deutschen Philharmonie.

1992 – 2003 war er Solofagottist des Berliner Sinfonie-Orchesters (heute: Konzerthausorchester Berlin) und seit 1997 ist er Solofagottistder Camerata Salzburg.

1996 übernahm er einen Lehrauftrag an der Musikhochschule „Hanns Eisler“, Berlin als Assistent von Prof. Klaus Thunemann und zum Wintersemester 2002/03 eine eigene Fagottklasse an der Musikhochschule „Franz Liszt“, Weimar. Mit Beginn des Wintersemesters 2003/04 wurde er dort zum Professor berufen.

Er widmet sich intensiver internationaler Konzerttätigkeit als Solist und

Kammermusiker und wird regelmäßig zu Musikfestivals wie Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Hambacher Musikfest oder dem Bebersee-Festival eingeladen.

Frank Forst ist unter anderem als Solist mit Orchestern wie dem Berliner Sinfonie-Orchester, der Camerata Salzburg, dem Philharmonischen Orchester Bremen, der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, der Nordwestdeutschen Philharmonie, der Camerata Euopaea, dem California Youth Symphony Orchestra und dem Neuen Berliner

Kammerorchester aufgetreten.

Daneben gibt er Meisterkurse in Ländern wie Deutschland, Japan, China, Griechenland, Luxembourg, Ungarn, Spanien, Taiwan, Russland und den USA.

Frank Forst widmet sich intensiv dem Spiel historischer Instrumente wie Dulcian und den Fagotten von Barock bis Romantik. Hier wirkt er in Ensembles wie Musica Saecolorum, dem Stiftsbarock Stuttgart, il capriccio und dem Barockorchester La Corona.

Er ist Mitglied des Euphorion-Ensembles.


Marco Lugaresi
Solo-Fagott

Marco Lugaresi

Marco Lugaresi

Geboren in Cesena im Jahre 1970, er studierte Fagott in Italien an dem Bruno Maderna Konservatorium in Cesena und anschließend studierte er zusammen mit Eberhard Marschall an der  Hochschule für Musik in München, wo er 1995 sein Meisterklassendiplom erhalten halt.

Im Jahr 2001 führte er an der Uraufführung Capriccio per Fagotto e grande Orchestra, zugeschrieben von Giuseppe Verdi, im Stadttheater von Todi während des musikalischen Ereignis von Todi Music Fest auf.

Er hat als Hauptfagottist mit mehreren Orchestern wie: Losanna Chamber Orchestra, Camerata New York, Cadaques Orchestra, Basel Sinfonietta, Gran Teatro La Fenice in Venedig, Teatro Arturo Toscanini in Parma, Accademia Bizantina in Ravenna, Teatro Lirico in Cagliari gearbeitet.

Seit 2003 ist er Hauptfagottist bei der Camerata Academica Salzburg Orchestra und gleichseitig arbeitete er von 2003 bis 2010 regelmäßig in der gleichen Position mit dem Chamber Orchestra of Europe.

Er ist Gründer und Hauptfagottist der Città Aperta Orchestra und auch als Solist, hat er etwa fünfzig Soundtracks für Film und Fernsehen aufgenommen.

Im Jahr 1990 gewann er die nationale Wettbewerbsprüfung für die Zuweisung von Lehrerstellen in italienischen Konservatorien und erhielt im Studienjahr 1993-1994 die Rolle als Fagottlehrer und lehrte somit an Konservatorien von Campobasso und Triest. Derzeit ist er Fagottlehrer an dem Antonio Buzzolla Konservatorium in Adria und lehrt zusätzlich für spezialisierte Studiengänge an dem Bruno Maderna Konservatorium in Cesena. Von der Guildhall School, dem Royal College of Music, der Royal Academy of Music in London wird er regelmäßig eingeladen „Masterclasses“ zuhalten.

Christoph Hipper
Fagott

Christoph Hipper

Christoph Hipper

Christoph Hipper wurde in Rosenheim geboren. Er studierte bei den Professoren Milan Turkovic, Daniele Damiano und Richard Galler an der Hochschule Mozarteum Salzburg. Er bekam das Diplom mit Auszeichnung und den Würdigungspreis des Österreichischen Staates. Seit 1988 ist er Fagottist der Camerata Salzburg. Prägend für seine musikalische Entwicklung war zunächst Sandor Vegh, später der Geigenvirtuose und Dirigent Leonidas Kavakos. Mit der Camerata konzertierte Christoph Hipper unter dem Dirigat von Sandor Vegh, Leonidas Kavakos, Sir Roger Norrington, Franz Welser-Möst, Murray Perahia und vielen prominenten Solisten, die Konzerttourneen führten ihn zu großen internationalen Festivals. 1997 – 2004 unterrichtete Christoph Hipper als Assistent von Prof. Richard Galler an der Hochschule Mozarteum Salzburg. Außerdem musiziert er in mehreren Kammermusik-Ensembles, vom Trio bis zum Oktett.

Johannes Hinterholzer
Solo-Horn

Johannes Hinterholzer

Johannes Hinterholzer

Johannes Hinterholzer studierte bei Prof. Josef Mayr und Prof. Radovan Vlatković an der Universität „Mozarteum“ in Salzburg und besuchte Meisterkurse bei Peter Damm, Wolfgang Wilhelmi und Anthony Halstead. Schon als Student gewann er zahlreiche Preise bei nationalen Musikwettbewerben und 1998 den Ersten Preis beim Wettbewerb „Gradus ad Parnassum“ Österreich, was zu zahlreichen Einladungen als Solist und Kammermusiker führte. Von 1997 bis 2009 war er Solohornist des Mozarteumorchesters Salzburg und seit 2012 ist er Solohornist der Camerata Salzburg.

Johannes Hinterholzer trat als Solist mit zahlreichen bedeutenden Sinfonie- und Kammerorchestern, darunter das Mozarteumorchester Salzburg, das Brucknerorchester Linz, das Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, Münchner Kammerorchester, Sinfonia VIVA Nottingham, das Collegium musicum Copenhagen, das Wiener Kammerorchester, uva mit Werken von Vivaldi, Telemann, Haydn, Mozart, Schumann, Saint-Saens, Strauss, Britten auf. 2007 debütierte er mit Mozarts Hornkonzert KV 495 bei den Salzburger Festspielen, wo er 2013 auch Brittens Serenade für Tenor Horn und Streicher zusammen mit Ian Bostridge und der Camerata Salzburg interpretierte.

Seit 2000 spielt er als Gast Konzerte an der Solohornposition in Orchestern wie dem Berliner Philharmonischen Orchester, dem Bayrischen Staatsorchester, dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Mahler Chamber Orchestra, dem Radio-Symphonieorchester des SWR Stuttgart und vielen anderen.

Eines der Spezialgebiete von Johannes Hinterholzer ist das spielen auf historischen Horninstrumenten: Barockhorn und Naturhorn. Neben zahlreichen Recitalprogrammen wirkt er regelmäßig im Concentus musicus unter Nikolaus Harnoncourt, bei Il Giardino Armonico unter Giovanni Antonini und in vielen anderen internationalen Ensembles mit. Neben seiner Orchestertätigkeit ist Johannes Hinterholzer ein gefragter Kammermusikpartner und spielte mit Daniel Gaede, Lukas Hagen, Veronika Hagen, Erich Höbarth, Dag Jensen, dem Kuss Quartett, Francois Leleux, Andrea Lieberknecht, Benjamin Schmid, uva

2006 erschien beim Label Oehms Classics eine Gesamtaufnahme der Hornkonzerte Mozarts mit Johannes Hinterholzer und dem Mozarteum Orchester Salzburg unter Ivor Bolton, die in der internationalen Fachpresse großen Anklang fand.

Von 2000 bis 2010 leitete er eine Hornklasse an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz und seit Herbst 2008 ist er Professor für Horn an der Musikhochschule München.



Josef Sterlinger
Horn

Josef Sterlinger

Josef Sterlinger

Josef Sterlinger wurde 1954 in Kindberg/Steiermark geboren.

Nach Studien an den Hochschulen für Musik und darst. Kunst in Graz und Wien legte er 1980 sein Diplom in Wien ab.

Studien für Atem-, Stimm- und Bewegungserziehungen bei Prof. Hilde Langer Rühl und Sommerkurse bei Peter Damm, Adriaan van Woudenberg, Michael Höelzel und Vitali Bujanowsky erweiterten seine Erfahrungen.

Er war Solo Hornist des Mozarteum Orchesters Salzburg und wurde 1982 Solo-Hornist der Camerata Academica Salzburg.

Er ist Gründungsmitglied des Salzburger Oktetts und wirkte regelmäßig im Chamber Orchestra of Europe mit. Mit allen Ensembles wirkte er bei Rundfunk- und Plattenaufnahmen mit.

Er unterrichtet an der Oberösterreichischen Landesmusikschule und ist Professor am Landeskonservatorium Feldkirch.

Kurt Körner
Solo-Trompete

Kurt Körner

Kurt Körner

Kurt Körner wurde in Graz geboren und studierte an der Musikhochschule seiner Heimatstadt in der Trompetenklasse von Stanko Arnold. Bereits 1991 stieß Kurt Körner als 1. Trompeter zur Camerata Salzburg, die damals noch Camerata Academica des Mozarteums Salzburg hieß und unter der künstlerischen Leitung von Sándor Végh stand.

In mittlerweile einem Vierteljahrhundert spielte der Trompeter viele Hunderte Konzerte mit der Camerata auf der ganzen Welt und musizierte mit führenden SolistInnen und unter der Leitung bedeutender Dirigentenpersönlichkeiten. Kurt Körner wirkt aber auch als Trompeter in zahlreichen anderen Orchestern und Ensembles mit, dabei reicht die Spannweite von Originalklangensembles in historischer Aufführungspraxis bis zu Ensembles für Neue Musik.

Seit mittlerweile 20 Jahren beschäftigt sich Kurt Körner auch intensiv mit dem Spiel auf der Naturtrompete. So trompetete er zum Beispiel in der Capella Leopoldina und im französischen Ensemble Les Talens Lyriques (Leitung: Christophe Rousset). Ebenso musizierte der Trompeter mit Klangkörpern in „moderner“ Stimmung und Spieltechnik wie dem Australian Chamber Orchestra, dem Klangforum Wien, dem Ensemble Pro Brass, dem Grazer Symphonischen Orchester und im Ensemble Zeitfluss sowie mit einigen Bands (u. a. „Die Schneider“).

Kurt Körner unterrichtet seit 2000 in einer Trompetenklasse am J. J. Fux Konservatorium in Graz. Heute spielt der Trompeter auf einem Instrument von Rainer Egger.

Wolfgang Gaisböck
Trompete

Wolfgang Gaisböck

Wolfgang Gaisböck

Mag. Wolfgang Gaisböck entstammt einer Musikerfamilie aus dem oberösterreichischen Taiskirchen. Seinen ersten Trompetenunterricht erhielt er im Alter von 7 Jahren.
Danach absolvierte er Musikstudien in Linz und am Mozarteum Salzburg bei Prof. Hans Gansch.
Erste Erfahrungen konnte er im Jugendorchester der Europäischen Union sammeln.
( Bernhard Haitink, Mstislav Rostropovich, Vladimir Ashkenazy)

Seit 1996 ist er Trompeter bei der Camerata Salzburg und seit 2000 auch deren Mitglied. (Sandor Vegh, Franz Welser-Möst, Sir Roger Norrington, Trevor Pinnock, Kent Nagano, Philip Herreweghe, Mark Minkowski).

Durch seine Spezialisierung auf die Barocktrompete spielt er regelmäßig im Concentus Musicus Wien (Nikolaus Harnoncourt), bei Il Giardino Armonico (Giovanni Antonini), bei der Akademie für Alte Musik Berlin (Rene Jacobs), beim Ensemble Concerto Köln, dem Finnisch Barockorchester und beim Collegium 1704 Prag.

Vom Klangforum Wien wird er immer wieder als Gastmusiker eingeladen.

Als Solist gastierte er in den letzten zwei Jahren bei der Akademie für Alte Musik Berlin mit den Brandenburgischen Konzerten u.a. in der Berliner Philharmonie und dem Concertgebouw Amsterdam sowie in Japan und Südkorea, beim Händelfestspielorchester Halle (mit Anna Prohaska), bei Joshua Rifkins Bach Ensemble New York, mit Trevor Pinnock und Lisa Larsson in Eisenstadt, mit Ivor Bolton bei den Salzburger Festspielen, beim Finnisch Baroque Orchestra in Helsinki, mit Il Giardino Armonico und Cäcilia Bartoli bei den Salzburger Pfingstfestspielen und zuletzt auch an der Seite der Trompeterin Alison Balsom bei Concerto Köln.

Mit dem Schwanthaler Trompetenconsort gewinnt er 2011 den internationalen Heinrich Ignaz Franz von Biber Wettwerb.

Seine erste Solo CD erschien 1996 (Orgel und Trompete). Es folgten u.a. preisgekrönte Einspielungen von Bachs Weihnachtsoratorium mit Nikolaus Harnoncourt oder der Trauermusik von Johann Christoph Bach mit dem Rias Kammerchor und der Akademie für alte Musik Berlin.

Wolfgang Gaisböck unterrichtet am oberösterreichischen Landesmusikschulwerk und an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz. Regelmäßige Workshops für historische Trompete gibt er am Conservatoire de Lausanne und an der Universität Mozarteum Salzburg.


Charlie Fischer
Pauke

Charlie Fischer

Charlie Fischer

Der in St. Johann in Tirol geborene Charlie Fischer ist als freischaffender Schlagzeuger und Pauker tätig, wobei er wie kaum ein anderer Musiker die gesamte stilistische Bandbreite von der Barockmusik über die Klassik bis hin zu verschiedenen zeitgenössischen Strömungen abdeckt. In allen diesen Bereichen konzertiert er weltweit mit einigen der renommiertesten Ensembles des jeweiligen Stiles: Concentus Musicus Wien, Europa Galante, Il Giardino Armonico, The Bach Ensemble, I Barocchisti, Concerto Vocale Paris, Budapest Festival Orchestra, Münchner Kammerorchester, Chamber Orchestra of Europe, Klangforum Wien, Ensemble Modern und viele andere. Er ist Mitglied der Camerata Salzburg und Pauker des Freiburger Barockorchesters.

Seit vielen Jahren widmet er sich auch der sogenannten experimentellen und improvisierten Musik. Zusammenarbeit mit Künstlerkollegen wie Haimo Wisser, Burkhard Stangl, Franz Koglmann, Ernesto Molinari, Florian Bramböck, Barry Guy, Gunther Schneider, Radu Malfatti. Als Jazzdrummer spielt er seit 1983 mit Florian Bramböck und den „Erben“, weiters mit Sal Nistico, Randy Brecker, Joe Lovano, Alan Praskin, Klaus Koch u.a. Mit Ernesto Molinari und Burkhard Stangl gründete er das Experimental-Trio „BANANA!“. Duo-Projekte mit Trilok Gurtu, mit Andrew Laurence-King, mit Peter Waldner und anderen. 2004 wurde er mit dem Emil-Berlanda-Preis ausgezeichnet.

Mit Charlie Fischer existieren weit über 100 CD-Einspielungen, hinzu kommen unzählige Aufnahmen für Rundfunk und Fernsehen. Auch als Solist ist er häufig zu hören. Regelmäßig tritt er mit unterschiedlichen musikalischen Partnern bei internationalen Festivals auf, wie beispielsweise den Salzburger Festspielen, Wien Modern, der Styriarte, Les folles journées, den Donaueschinger Musiktagen, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, Osaka Music Festival, den Klangspuren Schwaz, Huddersfield Music Festival, Cuenca festival, Ars Musica Brüssel, der Schubertiade, dem Osafestivalen Voss und vielen anderen.


Rizumu Sugishita
Pauke

Rizumu Sugishita

Rizumu Sugishita

Geboren in Tokyo/Japan, spielt seit 1998 in der Camerata , Mitgliedschaft seit 2013